Da ich schon immer wissen wollte wie ein Denon DL 103 klingt, besorgte ich mir ein gut erhaltenes System. An meinem Schröder Clone Tonarm in Verbindung mit der Pass Pearl Phonovorstufe mit eingebauter ONO MC Platine, machte dies nicht wirklich Spaß. Etwas dünner Klang, keine räumliche Abbildung, null Anmachfaktor. Nachdem ich den Headshell mit 1 Gramm Knet beschwerte und die Auflagekraft von 2,5 Gramm Richtung 3 Gramm veränderte, klang das Denon wie ausgewechselt, die effektive Masse des Armes war wohl zu gering.

Der Anblick des roten Knetklumpen war auf Dauer nicht erträglich, da sowieso geplant war mit dem Denon zu experimentieren wurde dies erstmal gestrippt. Meines fiel beim Anblick des Cutters mehr oder weniger von alleine auseinander. Kein Problem das Teil zu öffnen, auch Dank der Hilfe von Thomas Schick: Öffnen eines DL 103

Wie in gewissen Frickelkreisen bekannt wird auf Heidelberger Küchentischen ungefähr die Halbjahresproduktion an Zebrano verarbeitet, was lag also näher dies wieder zu tun. Der Markt bietet mittlerweile Aluminium- , Holz- und Bronzegehäuse für das DL103 an. Die verschiedenen Materialien + Gewichte wirken sich wohl auch unterschiedlich auf den Klang aus.

Meines spielt mittlerweile mit einem geliehenen Sennheiser TM005 Übertrager + Pearl Pre sehr schön, damit kann ich eine Weile glücklich werden.

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